Presse

 

Marler Zeitung 14.09.2010 (Heinz-Peter Mohr)
Partnerstädte haben jetzt Stammplatz im Rathaus
RATHAUS. Marls Partnerstädte haben jetzt einen eigenen Platz im Rathaus, an dem sie sich präsentieren können. Am Aufgang zum Sitzungstrakt zeigt eine Vitrine Mitbringsel aus Kusadasi, Creil, Pendle, Zalaegerszeg, Herzlia und Bitterfeld.
Das Ehepaar Brigitte und Manfred Vorholt hat die Vitrine mit Teppichen, Gläsern, Tellern und Büchern aus allen sechs Partnergemeinden liebevoll gestaltet.
Die beiden sind Mitglied in gleich drei Marler Partnerschaftsvereinen. Im Rathauseingang finden die Bürger außerdem den beliebten Wegweiser, der die Richtung und Entfernung zu allen sechs Marler Partnerstädten anzeigt – auch zur chinesischen Region Changzhi, mit der Marl eine Wirtschaftspartnerschaft verbindet.
Ins Leben gerufen wurden die Städtepartnerschaften von den Bürgern selbst. „Lebendige Städtepartnerschaften passen zu Marl und seiner Geschichte“, lobt Werner Arndt dieses ehrenamtliche Engagement.


Amtsblatt Bitterfeld-Wolfen (Pressestelle) 06.08.2010
Delegation des Städtepartnerschaftsvereins Marl-Bitterfeld von Bitterfeld-Wolfen begeistert
Eine Gruppe von 34 Gästen aus Marl weilte auf Einladung des Förderkreises für Städtepartnerschaften der Stadt Bitterfeld e. V. vom 1.bis 4. Juli in Bitterfeld-Wolfen. Oberbürgermeisterin Petra Wust begrüßte die Marler Gäste im neuen Rathaus. In entspannter Atmosphäre wurde über alles geplaudert, was die Marler auf dem Herzen hatten. So interessierte die berufliche Laufbahn der Bürgermeisterin ebenso wie der Silbersee und was daraus geworden sei. „Wir beglückwünschen Sie zur Entwicklung der Stadt und auch zum wunderschönen Rathaus. Wir sind beeindruckt und freuen uns hier zu sein, Freunde zu treffen und die Städtepartnerschaft weiter mit Leben zu erfüllen“, brachte es Manfred Degen vom Städtepartnerschaftsverein Marl auf den Punkt. Während eines Rundganges durch das neue Verwaltungsgebäude hatte die Marler Delegation die Gelegenheit, sich umfassend über das historische Gebäude zu informieren. Joachim Teichmann,

Geschäftsbereichsleiter der Haupt- und Sozialverwaltung, führte die Gäste und beantwortete alle Fragen zur Geschichte des Gebäudes, zum Baugeschehen und zur aktuellen Nutzung durch die Verwaltung.
Weiter auf dem Programm standen ein geführter Stadtrundgang im Ortsteil Bitterfeld und die Teilnahme am Mieterfest anlässlich des 20. Geburtstages der Neubi. In der Wolfener Fuhneaue hatten die Gäste die Möglichkeit, das Viertelfinalspiel der Fußball-WM auf der Großleinwand zu verfolgen. Der Folgetag war einem Ausflug nach Potsdam gewidmet. Auf den Abend hatten sich die Mitglieder der beiden Vereine schon lange gefreut. Im Schützenverein Diana trafen sich die Marler und Bitterfeld-Wolfener zum gemütlichen Beisammensein. Alte Freundschaften wurden aufgefrischt, Erinnerungen ausgetauscht und neue Kontakte geknüpft. Das Marler Ehepaar Barbara und Günter Ranft zeigte sich begeistert. „Wir waren voriges Jahr das erste Mal hier und haben das Hafenfest erlebt. Auch diesmal gefällt uns Bitterfeld-Wolfen: Jetzt steht fest, dass wir dem Städtepartnerschaftsverein beitreten werden“, so Barbara Ranft. Prof. Dr. Siegfried Johne, Vorsitzender des Bitterfelder Vereins, freute sich sehr über so viel positive Resonanz. Und Annelie Hesse, Geschäftsführerin, pflichtete ihm bei: „Das Interesse der Marler an Bitterfeld-Wolfen ist ungebrochen und die bereits zwanzig Jahre währende Zusammenarbeit der beiden Städtepartnerschaftsvereine verläuft nach wie vor harmonisch und herzlich“. Bevor es auf die Heimfahrt nach Marl ging, unternahmen die Marler einen Abstecher in die Gartensparte „Vergissmeinnicht“.


Marler Zeitung 24.06.2010 (Frank Zander)
Bitterfelder Gäste haben kaum Zeit zum Verschnaufen
Marl. Passend zum 20-jährigen Jubiläum der Städte-Partnerschaft weilten Bitterfelder Jugendfußballer am vergangenen Wochenende zu Gast in Marl.
Für den reibungslosen Ablauf des dreitägigen Besuchs hatten die Fußball-Fachschaftsleiter Walter Dudler und Klaus Müller, der Partnerschaftsverein in Person von Manfred Degen und Willi Gutberlet so wie Udo Dopatka vom Sportamt in lobenswerter Zusammenarbeit gesorgt. Ein Dankeschön geht ebenso an den VfL Drewer, der bei der F-Junioren-WM (wir berichteten) den passenden Rahmen für zwei Einlagespiele vorbereitet hatte.

"Das war großes Kino"
„Das war großes Kino“, zeigte sich der Delegationsleiter Thomas Rasenberger der C- und D-Junioren des VfL Eintracht Bitterfeld vom Ablauf des Aufenthalts in Marl nachhaltig beeindruckt. Er bedankte sich ausdrücklich für die freundschaftliche Aufnahme und ein umfangreiches Programm. „Da müssen wir uns im nächsten Jahr ganz schön anstrengen“, lud er bereits jetzt zu einem Gegenbesuch ein. Als Anerkennung überreichte er den Gastgebern ein Trikot in den Bitterfelder Vereinsfarben mitsamt den Unterschriften aller Spieler und Offiziellen.
Gäste machen am Chemiepark Halt
Verschnaufpausen gab es für die Gäste nur wenige. Kurz nach der Ankunft am Freitagabend hatten die Verantwortlichen und Jugendkicker bei einem zünftigen Grillabend die Möglichkeit zum Kennenlernen. Der Samstag begann mit einer Besichtigung des Marler Chemieparks.
Weiter ging es mit einer Stadtrundfahrt. Nach einem Einlagespiel zwischen einer Marler Stadtauswahl und den Bitterfelder D-Junioren beim großen Jugendturnier des VfL Drewer führte der Weg in die „Arena auf Schalke“ und das dortige Fußballmuseum. Am Sonntag standen sich, wiederum im Gerhard-Jüttner-Stadion, um 11 Uhr die C-Jugendteams beider Städte gegenüber. Nach den Fußballspielen erhielten die Teilnehmer einen Pokal und Plaketten zur Erinnerung. Gestärkt durch Leckereien vom Grill machten sich die Gäste im Anschluss gut gelaunt auf den Heimweg nach Sachsen-Anhalt


Marler Zeitung 02.03.2010 (Heinz-Peter Mohr)
Glasboot strandet am City-See
STADTKERN. Das Glasboot kehrt zurück. Marler Schüler wollen dieses Boot – ein Kunstwerk, das Marl und seine Partnerstädte verbindet – am 14. April vor dem Glaskasten neu installieren. Dazu wird ein musikalisches, künstlerisches und literarisches Rahmenprogramm geboten.
Die Veranstaltung fällt in die Local-Heroes-Woche: Bei „Local Heroes“ ist jede Stadt der Metropole Ruhr jeweils eine Woche lang Mittelpunkt der Kulturhauptstadt Europas - mit Stadtfesten, Konzerten, Theater und Kabarett. Marl ist vom 11. bis 17. April „Local Hero“.
Aus zahllosen Flaschen haben Menschen in Marl und allen Partnerstädten Glasboote gebaut. Das Boot war ein Kunstprojekt in Creil (Frankreich), Kusadasi (Türkei), Zalaegerszeg (Ungarn), Pendle (England), Herzlia (Israel) und Bitterfeld. Nun kehrt es auf seiner zehnjährigen Reise wieder nach Marl zurück.
Beim Wiederaufbau des Bootes am 14. April um 14 Uhr am City-See wird DJ Merten Freitag durch das Programm führen. Bernhard Krug, Kunstlehrer am Geschwister-Scholl-Gymnasium hat ein buntes Rahmenprogramm organisiert – mit türkischen Tänzern, französischen Akkordeonspielern, ungarischen Geigern, einer Trommelgruppe und Schülern der Musikschule.

Diese Veranstaltung bildet den krönenden Abschluss der Glasboot-Aktion.
Sponsoren werden noch gesucht. Das Kulturamt schlägt dem Kulturausschuss vor, das Kunstprojekt mit einem Zuschuss in Höhe von 600 Euro zu fördern.