Presse

Gisela Brauckmann ist Marls neue Ehrenbürgerin
Von Heinz-Peter Mohr am 06. November 2013
MARL. Es spricht für Marls neue Ehrenbürgerin Gisela Brauckmann (84), dass sie kaum von sich selbst spricht. Als ihr der Rat am Dienstag die höchste Auszeichnung Marls, die Stadtplakette verleiht, hält die Sozialdemokratin eine der kürzesten Dankesreden, die man im Rathaus je gehört hat.

 

Im Mittelpunkt stehen die Einrichtungen, für die sie kämpfte und der Dank an ihre Freunde und Mitstreiter. „Mein Leben war geprägt durch Politik und Ehrenamt“, stellt Gisela Brauckmann kurz und nüchtern fest. In der Tat. Es fällt schwer, all ihre Ämter und Ehrenämter aufzuzählen, ohne eines zu vergessen.
Bürgermeister Werner Arndt würdigt Gisela Brauckmann als „oberste Lobbyistin der jungen Menschen und Familien“, zählt auf, was die Netzwerkerin in Marl mit Freunden angestoßen hat – von Spielplatz-Patenschaften bis zur Verbraucherberatung. Verbraucherschützerin wurde die gelernte Buchhalterin Gisela Brauckmann übrigens, weil sie sich ärgerte, dass sie auf dem Wochenmarkt keine Preise vergleichen konnte. Obst und Gemüse waren nicht ausgezeichnet.
Kämpferin für Solidarität

Feministin will sie sich nicht nennen, doch in ihrer Partei war sie Vorkämpferin für Gleichberechtigung und eine Frauenquote. So kennt sie auch der ehemalige SPD-Vorsitzende Franz Müntefering, der ihr in einem persönlichen Schreiben gratulierte. Ihr „roter Bruder“ Gerd Kompe, ehemals Geschäftsführer des SPD-Bezirks Westliches Westfalen, charakterisiert sie so: „Dem Geist der Ichlinge, denen es um Egoismus, Anspruchsdenken und Selbstverwirklichung ging, ist Gisela Brauckmann nie gefolgt.“

Im Leserparlament unseres Medienhauses hat Gisela Brauckmann ihr jahrzehntelanges politisches Engagement begonnen. Wer sie kennt, weiß, dass es nicht zu Ende ist. Sie will eine unermüdliche Kämpferin für Solidarität bleiben. Als ihr rund 200 Gäste stehende Ovationen spenden, sie herzlich umarmen und gratulieren, kämpft sie auch noch mit den Tränen...

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Werner Arndt überreicht Gisela Brauckmann die Stadtplakette. Foto: Jürgen Wolter


 „MZ“ vom 05.10.2013
Lob für Städtepartnerschaften
Marl bekommt die Ehrenplakette des Europarates
MARL. (jug)
Allen Grund zum Feiern hatten die Mitglieder der Marler Städtepartnerschaftsvereine am Volksparkfest: Ihrem jahrelangen intensiven Engagement rund um die Partnerstädte ist es zu verdanken, dass der Europarat der Stadt jetzt die Ehrenplakette des Europarates verliehen hat.
Diese Auszeichnung bekommen in diesem Jahr nur sieben Städte in Europa. Das verriet Wilfried Böhm, Ehrenmitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates am Rande der Verleihung.
Er übergab die Plakette zum Auftakt des Volkparkfestes stellvertretend für die Marler Bürger an Bürgermeister Werner Arndt. „Diese Auszeichnung ist für die tolle Arbeit mit den Städtepartnerschaftsvereinen. Es ist das Beste, wenn Europa an der Basis beginnt und nicht beim Geld“, lobte Wilfried Böhm in seiner kurzen Laudatio und ergänzte, „Marl ist auf dem richten Weg in die Zukunft“.
Die Plakette selbst werden Bürger demnächst im Rathausfoyer sehen können. In zwei Vitrinen sollen dort auch Mitbringsel aus den Partnerstädten ausgestellt werden.
Für das Engagement in Europa ist die Stadt Marl bereits vom Europarat vor zwölf Jahren mit dem Europadiplom und ein Jahr später mit der Ehrenfahne ausgezeichnet worden. Die Ehrenplakette ist die dritte und letzte Vorstufe des Europapreises. „Den bekommen pro Jahr aber nur ein oder zwei Städte“, erklärt Wilfried Böhm.

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"MZ" vom 18.09.2013
Vier Tage in Bitterfeld
Manfred Degen ist Vorsitzender des Partnerschaftsvereins
MARL. Manfred Degen bleibt Vorsitzender des Städtepartnerschaftsvereins Marl-Bitterfeld.
Als stellvertretende Vorsitzende stehen ihm Karl-Heinz Dargel und Hans-Günter Sorger zur Seite. Das Gremium komplettieren Willi Gutberlet (Geschäftsführer),
Christel Schriverhoff (Schriftführung), Dietmar Amrhein (Kassierer) und Barbara Wiethoff-Osemann (Internetbeauftragte und stellv. Kassiererin). Als Beisitzer fungieren Gisela Brauckmann, Ingrid Heinen, Kurt Kempis, Jürgen Marks, Bernd Pasing, Hans Schipper, Willi Wagner und Peter Waliszewski.
Degen berichtete im Rahmen der Jahrshauptversammlung über die verschiedenen Aktivitäten des Vereins. Besonders ging er auf die Benefizaktion „Spendenflut für Bitterfeld“, ein, bei der rund 12.000 Euro an Spenden zusammenkamen.
Im Oktober fährt der Partnerschaftsverein nach Bitterfeld. 45 Personen haben sich bereits zu der viertägigen Tour angemeldet.

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Nach der Wahl stellt sich der Vorstand des Städtepartnerschaftsvereins Marl-Bitterfeld um den Vorsitzenden Manfred Degen (6. v. re.) zum Gruppenfoto auf.